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Massagegeschichten

Vorbereitung: eine weiche Unterlage und eine Bürste, das Kind legt sich gemütlich auf den Bauch und der „Partner“ sitzt so daneben, dass er gut an den Rücken herankommt.

 

Nilpferdwäsche 

Heute besuchen wir im Zoo das Nilpferd Hildegard. Komm doch einfach einmal mit und erleb, wie aus einem ganz schmutzigen Nilpferd ein ganz sauberes Nilpferd wird.       Das Nilpferd Hildegard trottet langsam durch sein Gehege

Wandert mit den Fingern von oben nach unten die Wirbelsäule hinab und drückt dabei vorsichtig mit euren Fingern neben die Wirbelsäule.

 

Da sieht es den Pfleger Jochen mit einem großen Eimer und einem Wasserschlauch kommen. Hildegard freut sich und hüpft und springt – heute ist Badetag!!

Massiert abwechselnd mit euren Händen den Rücken von oben nach unten. Macht es mal leichter und mal fester.

Jochen kommt in das Gehege und greift sich einen großen Schrubber. Jetzt steht die Nilpferddame ganz still und genießt, wie der Dreck vom Rücken geschrubbt wird.

Streicht mit eurer Bürste mit leichtem Druck von der Wirbelsäule nach außen. Wandert dabei von unten nach oben und dann von oben nach unten.

Nun schließt der Tierpfleger den Wasserschlauch an. Es fühlt sich fast wie Regen an, als das Wasser den Rücken des Nilpferds nass macht.

Berührt ganz leicht mit euren Fingerspitzen den ganzen rücken. Für dicke Tropfen nehmt ihr zwei Finger, für kleinere Tropfen einen Finger. Trommelt am Anfang langsam und werdet dann schneller.

Das Wasser hat im Zoogehege ein riesiges Schlammloch entstehen lassen. Hildegard beginnt sich voller Freude im Schlamm zu suhlen.

Massiert mit der Faust und dem Handballen den ganzen Rücken.

Dann steht Hildegard auf. Jochen hat inzwischen den ganzen Eimer mit Wasser gefüllt und kippt ihn mit großen Schwung über Hildegard aus.

Mit beiden Händen einmal großflächig über den Rücken streichen.

Dann verlässt Jochen das Gehege. Das Nilpferd Hildegard legt sich in den kühlen Matsch und schläft ein

 

 

 

Auf der Blumenwiese

Heute möchte ich dir ein Bild auf den Rücken malen. Es ist das Bild einer Blumenwiese. Ich Beginne mit dem Klee: Ein kleiner Stiel, an dem drei Blättchen wachsen.

Stiel und drei Blätter malen

Hier wächst viel Klee.

Tätigkeit fortsetzen

Jetzt male ich einen Glücksklee, also mit vier Blättchen.

Stiel mit vier Blättern malen

Am Wiesenrand, dort wo es wegen der Bäume immer schattig ist male ich weiches Moos. Es sieht aus wie lauter kleine Sternchen.

Striche, die sich in der Mitte kreuzen

Das Moos ist so weich, dass man es immer wieder streicheln möchte.

Streicheln

Als Nächstes male ich dir eine Löwenzahnblume auf den Rücken. Ich beginne mit den gezackten Blättern. Es gibt große Zackenblätter und kleine.

Blätter malen

Nun kommen die Blütenstängel.

Stängel malen

Obenauf sitzen die Blüten. Ich male dir eine Blüte mit vielen Blütenblättern.

Offene Blüte malen

Manche Knospen sind noch nicht aufgeblüht. Sie sind noch rund und hart.

Knospe malen

Auf einigen Stielen sind bereits die Samen der Schönen Blume zu sehen. Wie eine runde Wattekugel sehen sie aus.

Kugel malen

Der Wind weht die einzelnen Samen davon. Wie kleine Fallschirmchen schweben sie über das Bild

Samen malen

Ganz zum Schluss möchte ich die warme Sonne aufmalen.

Großen Kreis malen, die warmen Hände auf den Rücken legen und ruhen lassen.

Sie lockt mit ihrer Wärme die vielen Blumen wieder hervor. In den schönsten Farben leuchten sie bald wieder auf.

Hände ruhen weiter auf den Rücken

Du atmest ruhig ein und aus, ein und aus. Stelle dir das Bild jetzt als Ganzes vor. Du siehst den Klee das Moos den Löwenzahn und die Sonne. Jetzt ist das Bild nicht nur auf deinen Rücken, sondern auch ein deinem Kopf. Es ist schön geworden. Du kannst dich recken und stecken.